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Mit mehreren gekonnt
vorgetragenen Musikstücken und Jagdsignalen leitete die Jagdhornbläsergruppe des
Jägervereins Hubertus Beilngries die diesjährige
Pflichthegeschau im Landgasthof Euringer in Paulushofen ein und
stellte sich gleichzeitig im neuen Outfit vor.
Sichtlich erfreut über den guten Besuch konnte der 1.
Vorsitzende Helmut Reil rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Sein
besonderer Gruß galt den anwesenden Ehrengästen.
Es folgte die Ehrung verdienter
Vorstandsmitglieder, die sich bei der zurückliegenden
Jahreshauptversammlung leider nicht mehr zur Wahl gestellt
hatten. Der gesamten Vorstandschaft war es daher ein großes
Anliegen, sich bei den "Ehemaligen" für ihre stets
kameradschaftliche Haltung, für ihre über Jahrzehnte hinweg
gelebte Einsatzbereitschaft und ihre hervorragende Vereinsarbeit
zu bedanken.
Für ihre ausgezeichneten
Leistungen um den Verein wurden
Wolfgang Krippl
(bis. Schriftführer), Willi Nachtmann (bis. 2. Vorsitzender),
Christian Nachtmann (bis.
Schatzmeister), Bernd Nester (bis. Kassenprüfer) und Heinz
Janker (bis. Beisitzer)
geehrt.
Nach den Ehrungen referierte Herr
Günthner, Leiter der Unteren Jagdbehörde, über die Änderung des
Bayerischen Jagdgesetzes; Abschussplanfreiheit beim Rehwild und
den neuen Jagdzeiten. Im Anschluss daran sprach der 1.
Vorsitzende Helmut Reil über den Sinn und Zweck einer
Pflichthegeschau. In seiner Rede betonte er, dass Bayern noch
eines der wenigen Bundesländer ist, in der die Pflichthegeschau
noch gesetzlich verankert ist. Zum Schluss stellte er die
Abschusszahlen von Reh- und Schwarzwild in den Hegeringen Nord
und Süd vor.
Im zurückliegenden Jagdjahr konnten
im Hegering Nord insgesamt 215 Rehe und 112 Wildschweine und
im Hegering Süd insgesamt 259 Rehe und 27 Wildschweine erlegt
werden.
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Erlegtes Rehwild in
beiden
Hegegemeinschaften
,
zusammen mit dem Forstamt:
Rehböcke insgesamt:
134
weibliches Rehwild:
187
Kitze:
153
Gesamtabschuss an Rehwild:
474
Stück
Gesamtabschuss
an Schwarzwild: 139 Stück
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Zum Abschluss der Veranstaltung
betonte der Vorsitzende, dass die Jagd in Deutschland ein
überraschend positives Ansehen gewonnen hat, wenn sie
transparent, verantwortungsvoll und zweckgebunden ausgeübt wird.
Jäger werden zunehmend als Naturschützer, Konfliktlöser und
nachhaltige Lebensmittelproduzenten wahrgenommen. Gleichzeitig
bleibt die gesellschaftliche Akzeptanz aber dennoch abhängig von
guter Kommunikation und verantwortungsbewusstem Handeln.

Das Foto zeigt von li. nach re.
betrachtet:
Helmut Lutz (2. Vorsitzender),
Willi Nachtmann , Wolfgang Krippl,
Heinz Janker, Bernd Nester,
Roland Lentschig (Schriftführe), Thomas Koller
(Schatzmeister)
und Helmut Reil (1. Vorsitzender) |
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