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Pflichthegeschau 2026


Mit mehreren gekonnt vorgetragenen Musikstücken und Jagdsignalen leitete die Jagdhornbläsergruppe des Jägervereins Hubertus Beilngries die diesjährige Pflichthegeschau im Landgasthof Euringer in Paulushofen ein und stellte sich gleichzeitig im neuen Outfit vor. Sichtlich erfreut über den guten Besuch konnte der 1. Vorsitzende Helmut Reil rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Sein besonderer Gruß galt den anwesenden Ehrengästen.

Es folgte die Ehrung verdienter Vorstandsmitglieder, die sich bei der zurückliegenden Jahreshauptversammlung leider nicht mehr zur Wahl gestellt hatten. Der gesamten Vorstandschaft war es daher ein großes Anliegen, sich bei den "Ehemaligen" für ihre stets kameradschaftliche Haltung, für ihre über Jahrzehnte hinweg gelebte Einsatzbereitschaft und ihre hervorragende Vereinsarbeit zu bedanken.



Für ihre ausgezeichneten Leistungen um den Verein wurden

Wolfgang Krippl (bis. Schriftführer),
Willi Nachtmann (bis. 2. Vorsitzender),
Christian Nachtmann (bis. Schatzmeister),
Bernd Nester (bis. Kassenprüfer) und
Heinz Janker (bis. Beisitzer)

geehrt.

     
   

Nach den Ehrungen referierte Herr Günthner, Leiter der Unteren Jagdbehörde, über die Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes; Abschussplanfreiheit beim Rehwild und den neuen Jagdzeiten. Im Anschluss daran sprach der 1. Vorsitzende Helmut Reil über den Sinn und Zweck einer Pflichthegeschau. In seiner Rede betonte er, dass Bayern noch eines der wenigen Bundesländer ist, in der die Pflichthegeschau noch gesetzlich verankert ist. Zum Schluss stellte er die Abschusszahlen von Reh- und Schwarzwild in den Hegeringen Nord und Süd vor. Im zurückliegenden Jagdjahr konnten im Hegering Nord insgesamt 215 Rehe und 112 Wildschweine und
im Hegering Süd insgesamt 259 Rehe und 27 Wildschweine erlegt werden.



Erlegtes Rehwild in  beiden  Hegegemeinschaften ,      zusammen mit dem Forstamt:
Rehböcke insgesamt:     134
weibliches Rehwild:          187
Kitze:                                      153

Gesamtabschuss an Rehwild:     474  Stück 

Gesamtabschuss an  Schwarzwild:    139  Stück



Zum Abschluss der Veranstaltung betonte der Vorsitzende, dass die Jagd in Deutschland ein überraschend positives Ansehen gewonnen hat, wenn sie transparent, verantwortungsvoll und zweckgebunden ausgeübt wird. Jäger werden zunehmend als Naturschützer, Konfliktlöser und nachhaltige Lebensmittelproduzenten wahrgenommen. Gleichzeitig bleibt die gesellschaftliche Akzeptanz aber dennoch abhängig von guter Kommunikation und verantwortungsbewusstem Handeln.

Das Foto zeigt von li. nach re. betrachtet:

Helmut Lutz (2. Vorsitzender),   Willi Nachtmann ,   Wolfgang Krippl,    Heinz  Janker,    Bernd Nester,    Roland Lentschig (Schriftführe),    Thomas Koller (Schatzmeister)    und
Helmut Reil (1. Vorsitzender)


Bilder und Text: Helmut Reil