Elster:
 

Beschreibung:

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Die Elster ist etwa nur halb so groß wie die Rabenkrähe. Auffällig sind ihr langer Stoß, die kontrastreiche Färbung (Schultern und Bauch weiß, Kopf, Brust, Rücken, Schwingen und Stoß dunkel, grünblau schillernd) sowie ihr "schackernder" Ruf. Beide Geschlechter sind gleichgezeichnet. Zur Brutzeit (Balz im März) leben Elstern paarweise in offner Wald-Feld-Landschaft. Die kugelförmigen Nester stehen in höheren Büschen und Bäumen in Feldgehölzen, an Waldrändern, in Alleen und Parkanlagen. Das Elsternpaar baut in der Regel mehrere Nester, bevor es sich für eines, welches dann sorgfältig ausgebaut wird, entscheidet. Die Nestmulde wird mit sperrigem Reisig kuppelförmig überdacht. Die Mulde wird mit Lehm ausgekleidet. Nach einer Brutzeit von 17 bis 18 Tagen legt das Weibchen 5 bis 8 weiß-gelbliche Eier mit gleichmäßiger Sprenkelung. DieJungen werden von beiden Elternteilen versorgt.  Nach der Aufzucht (je rund 3 Wochen Brut- und Nestlingszeit) streichen Elstern in Trupps umher. Die Jungen sind mit 4 bis 5 Wochen flügge.

Elstern halten sich meist an Gebüsch und Gehölze, meiden die weite offene Feldflur ebenso wie geschlossene Wälder. Als Allesfresser leben sie vorwiegend von Insekten und anderen Kleintieren. Sie sind auch Nesträuber. Im Winter nehmen sie Sämereien, Früchte, auch Aas. Ebenso wie Rabenkrähe und Mäusebussard sind Elstern oft in der Nähe von Verkehrsstraßen zu beobachten, wo sie mit überfahrenen Tieren aufräumen.