Hermelin

 


Fortpflanzung:

Die Ranzzeit des Großwiesel (Hermelin) fällt in die Monate Februar / März (oder Juni / Juli). Die Wurfzeit ist im April / Mai. Es werden 4 bis 7 Junge geworfen, die etwa 30 Tage blind sind. Nach 4 Wochen nehmen die Jungen feste Nahrung zu sich. Die Tragzeit kann sowohl 2 als auch 8 bis 13 Monate betragen (im letzteren Falle tritt, wie bei den Mardern auch, eine Eiruhe ein. Die Regel ist allerdings die Ranz im Februar / März .
 
Beschreibung: Auch das Hermelin gehört zu unseren kleinsten Raubieren. Das Hermelin oder Großwiesel ist im Sommer oberseits braun, unterseits gelblich gefärbt. Im Winter ist es rein weiß mit etwa 10 cm langer Rute, die in einer buschigen, im Sommer und im Winter schwarzen Quaste endet. Das Hermelin lebt hauptsächlich in waldarmer Landschaft, wo es unter Hecken und Steinhaufen, in Feldgehölzen und Gräben sowie Durchlässen seinen Schlupfwinkel hat und auch tagsüber auf die Jagd geht.  Es ist vorwiegend tagaktiv und relativ standorttreu. Die Rüden sind erheblich stärker als die Fähen. Das Hermelin fängt Beutetiere bis Rebhuhngröße und Junghasen. Es verbeißt sich dabei teilweise an der Beute.