Höckerschwan:
 


Beschreibung:



Schwäne sind die größten Vertreter der Familie der Entenvögel. Durch ihre Größe und ihr rein weißes Gefieder (Jungvögel bis ins 3. Lebensjahr grau) sind sie die auffälligsten Großvögel auf unseren Gewässern. Sie leben paarweise (mehrjährige bis lebenslange Ehe), brüten am Boden am Rand von Gewässern  und betreuen zwischen 4 bis 8 Junge. Die Paarung erfolgt im April. Nach 34 bis 38 Tagen legt das Weibchen zwischen 4 bis 7 olivfarbene, sehr große Eier, welche hauptsächlich von ihr bebrütet werden.  Die Jungen bleiben nach dem Schlupf 1 bis 2 Tage auf dem Nest und folgen dann den Eltern. Die Jungen sind Nestflüchter. Der männliche Schwan bewacht und verteidigt das Brutrevier.  Die Jngen sind mit etwa 4 Wochen selbständig.

Der Höckerschwan kommt heute in fast allen mittleren und größeren Binnengewässern und Flüssen vor. Im Winter oft als halbzahmer "Parkvogel" in Scharen an Futterplätzen, gemeinsam mit Stockenten, Blässhühnern und Möwen. Er ist ein Stand- und Strichvogel.  Der Schnabel ist rot, die Ständer (Ruder) schwarz. Seinen Namen hat er von dem schwarzen Stirnhöcker an der Schnabelwurzel. Sing- und Zwergschwäne halten sich bei uns nur vom Herbst bis zum Frühjahr auf. Ihre Brutgebiete liegen im Hohen Norden Europas und in Sibirien.

Nur der Höckerschwan unterlieg dem Jagdrecht. Die Jagdzeit ist den einzelnen Bundesländern verschieden. In einigen ist er sogar ganzjährig geschont. Der Höckerschwan ernährt sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, die er mit seinem langen Hals auch aus größerer Tiefe holt, sowie von Pflanzen, die er in Ufernähe an Land abweidet..