Mauswiesel

 


Fortpflanzung:


Das Mauswiesel (Kleinwiesel) ranzt vom Frühjahr bis zum Herbst unregelmäßig, dementsprechend findet man auch in allen Sommermonaten  nach 5wöchiger Tragzeit Gehecke mit 4 bis 10 Jungen. Die Fähe wirft jedoch nur einmal im Jahr. Die Jungen sind, wie beim Hermelin auch, etwa 30 Tage blind; können nach etwa 4 Wochen sehen. Die Welpen werden von der Fähe rund 7 Wochen gesäugt.
 

Beschreibung:

Das Mauswiesel ist unsere kleinste Raubwildart. Das Mauswiesel ist in der Regel deutlich kleiner als das Hermelin (Großwiesel). Allerdings gibt es dabei starke Differenzen nach Alter und Geschlecht.  Auch das Mauswiesel lebt hauptsächlich in waldarmer Landschaft, wo es unter Hecken und Steinhaufen, in Feldgehölzen und Gräben sowie Durchlässen seinen Schlupfwinkel hat und auch tagsüber auf die Jagd geht.  Die Rüden sind erheblich stärker als die Fähen. Das Mauswiesel fängt hauptsächlich Mäuse und Kleinvögel.

Das Mauswiesel hat einen langgestreckten Körper mit kurzen Läufen; große Gehöre und eine kurze Rute /1/4 der Körperlänge). Die Oberseite ist fahlbraun; unterseits weiß. Es besteht kein Unterschied zwischen der Sommer- und Winterfärbung. Ebenso nicht zwischen den Geschlechter.

Das Mauswiesel ist ein Einzelgänger und relativ standorttreu. Es ist sehr anpassungsfähig und tag- und nachtaktiv. Es kann springen und klettern, wenn auch nicht so gewandt wie das große Wiesel (Hermelin). Alle Sinne sind beim Mauswiesel hervorragend ausgebildet.