Rabenkrähe:

 

Beschreibung:


Die Rabenkrähe ist unsere häufigste und allgemein bekannter Rabenvogel . Die Rabenkrähe wird oft mit dem Kolkraben verwechselt, ist allerdings nur halb so groß. Das Krähenpaar baut sein Reisignest auf hohen Bäumen an Waldrändern und in Feldgehölzen, von wo aus es die offene Flur zur Nahrungssuchen aufsuchen kann. Große geschlossene Wälder werden gemieden. Als ausgesprochener Allesfresser nimmt die Rabenkrähe unter anderem auch Vogelgelege (Bodenbrüter, Hühnervögel), nestjunge Vögel, Junghasen. Auf Straßen überfahrene Tiere sowie Abfälle auf Müllkippen, Dunghaufen, Rieselfeldern, in Städten auch Futterplätze und dergleichen gewähren ihr gute Lebensbedingungen in der Kulturlandschaft.  Neben den Brutpaaren gibt es auch Schwärme von "Nichtbrütern", di auch Krähennester plündern und so für eine Regulation der eigenen Art sorgen. Diese Schwärme von nichtbrütenden Rabenkrähen werden hauptsächlich aus einjährigen, noch nicht paarungsbereiten Vögeln gebildet. Nach der Brutzeit (rund 3 Wochen, danach 4 Wochen Nestlingszeit) ziehen die Rabenkrähen in Schwärmen umher. Im Winter sieht man sie oft in Gesellschaft von Saatkrähen ( Saatkrähe hat eine  grauweiße, grindige  Hautpartie um die Schnabelwurzel).