Steinkauz:
 

Beschreibung:


Der Steinkauz ist viel kleiner als der Waldkauz (knapp Taubengröße) und hat eine gedrungene Gestalt mit einem flachen Kopf, gelbe Augen, Gefieder braun mit lebhafter heller Fleckung. Der Steinkauz hat eine Spannweite von ca. 40 bis 50 cm. 

Den Steinkauz trifft man nicht in geschlossenen Wäldern, sondern in offenen Parkanlagen, Obstgärten, Ortschaften. Der Steinkauz jagt in der Dämmerung und oft auch bei Tag auf Mäuse und Kleinvögel sowie Insekten. Er ist selten geworden und in seinem Bestand bedroht. Dies hauptsächlich infolge fehlender Nisthöhlen in alten Obstbäumen und verfallenen Gebäuden. Auch treten in strengen Wintern starke Verluste ein.

Die Balz ist im März/April. Steinkäze gehen eine Ehe auf Lebenszeit ein. Sie bauen kein eigenes Nest und brüten in Höhlen und Nischen. Die brutdauer beträgt 28 bis 29 Tage. Das Weibchen legt 2 bis 4 weiße, fast gleichrunde Eier. Nur das Weibchen brütet. Das Mänchen sorgt für die Nahrung, wobei es teilweise ein Vorratslager anlegt. Rund 4 Wochen bleiben die Jungen am Brutplatz. Danch werden sie noch weitere 5 Wochen von den Eltern versorgt, bis sie selbständig sind.