Abschussplan


 

 

 

Wie Sie sehen sind in den Hegegemeinschaften jeweils mehrere Reviere zusammengeschlossen, die gemeinsam Hege- und Bejagungsrichtlinien sowie Abschusspläne erarbeiten. Die Hegegemeinschaften sind unterschiedlich groß, sollen aber immer eine zusammenhängende Fläche aufweisen, da sonst gemeinsame Planungen kaum möglich sind. Eine Hegegemeinschaft ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Revierinhaber; die Organisation wird von jeweiligen Hegegemeinschaftsleiter geleitet.

Die Vorsitzenden der Hegegemeinschaften sind bei Fragen in Bezug auf die Hegegemeinschaften die kompetenten Ansprechpartner.

Der Abschuss von Schalenwild (außer für Schwarzwild) unterliegt einem  Abschussplan. Dieser ist das gesetzliche Instrument zur zahlen- und qualitätsmäßigen Bewirtschaftung von Wildbeständen.  Ursprünglich wollte der Gesetzgeber bei Inkrafttreten des Bundesjagdgesetzes (BJG) am 01.04.1953 bestimmte Mindeswildbestände erhalten und so den Fortbestand z.B. von Rotwild, Rehwild, Damwild usw. sicherstellen. Das Schwarzwild hatte sich bereits in den Nachkriegswirren so stark vermehrt, dass ein Abschussplan für diese Wildart nicht notwendig war. Heute gelten die Populationen der Schalenwildarten durch die geordnete Jagdausübung als gesichert.

Deshalb soll durch den Abschussplan in der heutigen Zeit eine Überpopulation verhindert werden. Der Abschussplan für Auer-, Birk- und Rackelwild sowie für Seehunde ist für die Jagdausübung ohne Bedeutung, da diese Tiere ganzjährig mit der Jagd zu verschonen sind (ganzjährige Schonzeiten).

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