Die Schussabgabe


 

 

Nachdem man weiß, was im Revier erlegt werden darf und das Wild sicher angesprochen hat, gibt es bei der Jagdausübung mit der Schusswaffe zwei überaus wichtige Grundsätze:

  1. Durch die Schussabgabe darf niemand gefährdet werden.

  2. Das zu erlegende Wild muss möglichst schnell und ohne Qualen zur Strecke gebracht werden.

Selbstverständlich geht man nur mit Waffen zur Jagd, von denen man weiß, dass sie korrekt eingeschossen sind und einwandfrei funktionieren. Unmittelbar vor Abgabe des Schusses, beim Schrot- wie beim Kugelschuss muss man sich unbedingt nochmals vergewissern, dass im Hintergrund des beschossenen Stückes niemand und nichts durch den Schuss (Ausschuss), durch die nicht vom Wild aufgefangenen Schrote, durch Geschosssplitter oder durch einen Fehlschuss Schaden nehmen kann. Bei den bis zu 6000 Meter weit reichenden Büchsengeschossen achtet man deshalb peinlichst genau auf einen sicheren Kugelfang. Der sicherste Schuss ist immer der Schuss vom Hochsitz oder von der Kanzel aus.

Niemals darf man ein Stück auf einer Hangkante beschießen, da bei einem Fehlschuss das Geschoss in ein für den Schützen uneinsehbares Gelände fliegt. Aber auch bei einem Treffer (Durchschuss durch den Wildkörper) kann das Hintergelände gefährdet werden.

 

Auf die Unfallverhütungsvorschriften "Jagd" wird an dieser Stelle hingewiesen!

        

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