Nachsuche


 













U
nter Nachsuche versteht man die Suche nach dem Wild, das nach dem Schuss nicht in Sichtweite verendet ist. Man "sucht" dieses Stück "nach" oder "führt" eine Nachsuche durch. Krankes Wild rechtzeitig fachgerecht nachzusuchen ist nicht nur eine Pflicht der Jägerinnen und Jäger, welche sich aus der Waidgerechtigkeit heraus ergibt, sondern ist nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen auch zwingend vorgeschrieben. Nach den bestehenden Vorschriften müssen vermeidbare Schmerzen oder Leiden des Wildes verhindert werden und krankgeschossenes Wild muss zur Vermeidung von Leiden unverzüglich (d.h. ohne schuldhafte Verzögerung) erlegt werden.

In Bayern schreibt der Gesetzgeber eine zeit- und fachgerechte Nachsuche auf krankgeschossenes Wild vor. Ferner kann der Gesetzgeber (Jagdbehörde) auch die Verwendung von brauchbaren Hunden zur Durchführung der Nachsuche vorschreiben.

Besonders unser Schalenwild liefert manchmal lange, über Kilometer gehende Nachsuchen. Oft kommt es dabei vor, dass das angeschweißte Stück das Revier, in dem es beschossen wurde, verlässt. Ein Fortsetzen der Nachsuche fällt dann unter den Begriff "Wildfolge" .
Unter Wildfolge versteht man die Verfolgung von angeschossenen oder schwerkrankem (z.B. angefahrenem) Wild über die Reviergrenzen hinaus.



Näheres dazu unter:
                      Jagdrecht "Wildfolge" !

                                

 

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