Urteile

 

Tücken im Waffenrecht


 

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Strenge Justitia (Auszug aus dem bayerischen Revierkurier)

Der Umgang mit Waffen ist aus juristischer Sicht auch für den legalen Besitzer nicht ohne Risiko. Schon ein kleiner unbedachter Fehler ohne nennenswerte Folgen oder eine geringe Geldstrafe auf völlig anderen Gebieten können genügen, um als "unzuverlässig" eingestuft zu werden. Herr Mark G. v. Pückler, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a. D., schildert einige Fälle aus der Praxis.

Besonders gefährdet sind neben Jungjägern auch langjährige, erfahrene Jäger, die häufig mit ihrer Waffe so umgehen, wie sie es "schon immer" getan haben und wobei "noch nie" etwas zu beanstanden war. Sie übersehen, dass sich das Waffenrecht in der Zwischenzeit erheblich verschärft hat und bereits geringe, bisher folgenlose Verstöße zu Unzuverlässigkeit führen können.

Die
Folgen der Unzuverlässigkeit  sind äußerst weitreichend:

  • Verlust von Jagdschein und Waffenbesitzkarte (WBK),

  • Abgabe der Waffen und Munition an einen Berechtigten oder Unbrauchbarmachung,

  • Erlöschen des Jagdpachtvertrages,

  • Schadensersatz an den Verpächter, wenn dieser dadurch einen Schaden erleidet .

Deshalb ist das Waffengesetz für den Jäger das mit Abstand wichtigste und zugleich auch strengste Gesetz. Wie schnell man mit ihm in Konflikt geraten kann, sollen einige Fälle aus der Praxis beispielhaft zeigen.

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